SOZIALE MEDIEN: DEFINITION, CHANCEN, RISIKEN

April 12, 2016

Facebook, Twitter und YouTube prägen fast alle Gesellschaftsstrukturen der Industrienationen. Von witzigen Katzenvideos bis hin zum ernsthaften Ideenaustausch für weltverändernde Projekte – Soziale Medien sind aus dem Alltag der unter 50-jährigen kaum noch wegzudenken. Doch was versteht man unter dem Begriff soziale Medien? Wie lassen sie sich nutzen und welche Gefahren birgt das Web 2.0? Wir klären die gängigsten Fragen zum Thema soziale Medien und blicken über die Grenzen der Privatnutzer hinaus.

 

SOZIALE MEDIEN – WAS IST DAS?

Von der Wissenschaft nüchtern als Vernetzung und Kommunikation einzelner Nutzer über das Internet definiert, bieten soziale Medien heute unglaubliche Perspektiven – sowohl im privaten als auch im unternehmerischen Umfeld. Das sogenannte Web 2.0, bei dem sich jeder Onliner ganz individuell einbringen kann, ist wesentlich durch soziale Medien geprägt. Die häufig profilbasierten Anwendungen erlauben einen weltweiten Austausch von Wissen, Ideen und Erfahrungen, die über Bild, Text und Ton transportiert werden.

Soziale Netzwerke wie Facebook und Google+, Microblogs wie Twitter und Foto- bzw. Videoplattformen wie Instagram, Pinterest und YouTube sind derzeitig die populärsten sozialen Medien. Immer mehr Unternehmen entdecken die direkte Vernetzung mit ihren Kunden für sich: für das Marketing, den Support, zu Marktforschungszwecken oder die Mitarbeiterakquise.

 

 

DIE KÜR IM ONLINEMARKETING

Der öffentliche Austausch von Meinungen und Informationen über nahezu barrierefreiePlattformen bietet eine Vielzahl an Chancen – und birgt doch ebenso viele Risiken. Über Wikipedia kann beispielsweise jeder sein Wissen bereitstellen, sogar lebhafte Diskussionen finden zu verschiedenen Themen statt. Facebook & Co. sind vor allem für Netzwerker interessant, obwohl die häufige Vermischung von geschäftlichen und privaten Interessen nicht immer vorteilhaft ist. Wer die sozialen Medien richtig einzusetzen weiß, kann sein Publikum zielgerichtet ansprechen und neue Märkte erschließen.

Klassische Kommunikationsziele wie Markenbekanntheit, Imagepflege, Kundengewinnung und -bindung sind für jeden Unternehmer erstrebenswert. Die sozialen Medien stellen eine Basis zur Verfügung, um direkt mit der Zielgruppe in den Dialog zu treten, Produkte zu vermarkten und Dienstleistungen anzubieten. Da nicht jede Branche die notwendigen Voraussetzungen dafür mitbringt, sehen wir das Social Media Marketing als Kür – und nicht als notwendige Pflicht.

 

 

DIE COMMUNITY ALS KAPITALANLAGE

Ebenso wie das Produktions- oder Dienstleistungsgewerbe bieten auch soziale Medien ein gutes Geschäftspotenzial. Ihre Währung? Die Community. Es gilt die Devise: Je mehr Mitglieder sie hat, desto lauter ist ihre Stimme. Mit dem entsprechenden Thema und der nötigen Aufmerksamkeit können sogar Privatpersonen direkten Einfluss auf die Entscheidungen von Konzernen, Parteien und Regierungen nehmen – dieOnlinepopularität wird zum Instrument, um gesellschaftliche Veränderungen in Gang zu bringen, wie beim Arabischen Frühling geschehen.

In dutzenden sozialen Medien wurde über die Ereignisse in Nordafrika berichtet und Augenzeugen hatten die Möglichkeiten, ihre Eindrücke ungefiltert mit der Weltöffentlichkeit zu teilen. Laut einer Umfrage des amerikanischen PEW Research Institute beziehen derzeit mehr als 63 Prozent der Teilnehmer ihre aktuellen Nachrichten über soziale Medien wie Twitter und Facebook. Dank umfangreicher Feedback-Statistiken der einzelnen Kanäle lassen sich zum Beispiel Werbebudgets und ihr Erfolgswert genauer beurteilen.

 

 

 

 

 

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