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DIGITALE BARRIEREFREIHEIT



>> GESETZ DA. UMSETZUNG? FEHLANZEIGE.

Digitale Inhalte sind überall. Wir scrollen, klicken, tippen uns durch den Alltag. Für viele von uns selbstverständlich – für andere voller Hindernisse. Und obwohl das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) bereits seit Juni 2025 gilt, zeigt die Realität: Viele Unternehmen haben es noch nicht auf dem Schirm.


Barrierefreiheit ist mehr als Inklusion. Sie bedeutet Usability, Reichweite, Sichtbarkeit. Und am Ende ein besseres Nutzererlebnis für alle. Trotzdem scheitern viele digitale Angebote noch an Basics: fehlende Untertitel, unlesbare Kontraste oder Buttons, die Screenreader nicht erfassen.


Dabei profitieren nicht nur Betroffene: Barrierefreie Inhalte sind klarer strukturiert, verständlicher, schneller zu nutzen und performen besser in Suchmaschinen. Sie machen Websites effizienter, mobiler und leichter auffindbar.


Kurz: Digitale Barrierefreiheit schließt niemanden aus – und bringt allen Vorteile.




Grafik mit der Überschrift ‚Wie wichtig ist digitale Barrierefreiheit?‘. Vier Zahlenbeispiele: 15 % der Bevölkerung in Deutschland sind Menschen mit Behinderung, das sind 12,6 Mio. Menschen. 10 % davon – ca. 1,3 Mio. – sind zwingend auf digitale Barrierefreiheit angewiesen. 30 % profitieren davon, z. B. Menschen mit Seh-, Hör- oder Lernbeeinträchtigung, ca. 3,8 Mio. Menschen. 99 % der Webshops erfüllen aktuell die gesetzlichen Anforderungen nicht. Quelle: neosaysmiau.com.



Seit dem 28.06.2025 ist es offiziell: Mit dem Inkrafttreten des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes (BFSG) wurde die digitale Welt für viele Unternehmen zur Prüfungszone. Aber ehrlich? Wir sollten das nicht wegen des Gesetzes tun – sondern trotzdem. Um es auf den Punkt zu bringen: Barrierefreiheit ist kein „Nice-to-have“. Sie ist essenziell.



Barrierefreiheit betrifft …

>> Menschen mit motorischen, sensorischen, kognitiven oder pychischen Einschränkungen (darunter zum Beispiel auch Menschen mit Sehbehinderungen oder Hörbehinderungen)

>> ältere Menschen mit geringerer digitaler Kompetenz

>> Menschen in temporären oder situativen Herausforderungen





>> WAS HEUTE NORMAL ERSCHEINT, KANN MORGEN EINE BARRIERE SEIN

Digitale Barrieren begegnen uns oft in Momenten, in denen wir gar nicht damit rechnen. Man muss nicht einmal eine dauerhafte Einschränkung haben, um an die Grenzen schlecht gestalteter Inhalte zu stoßen. Ob unterwegs in der Sonne, in einer lauten Umgebung oder mit nur einer Hand am Smartphone – plötzlich wird sichtbar, wie wichtig es ist, dass digitale Angebote für alle zugänglich sind. Diese alltäglichen Situationen zeigen sehr konkret, wo Barrieren entstehen können:


>> Die Sonne blendet? Bildschirm kaum lesbar.

>> Die Umgebung ist zu laut? Sprache im Video nicht hörbar.

>> Baby auf dem Arm? Einhändige Bedienung.

>> Rot-Grün-Schwäche? Roter Button auf grünem Hintergrund = unsichtbar.

>> Konzentrationsprobleme oder Demenz? Fachsprache = Ausschluss.




Grafik mit der Überschrift ‚Zugänglich. Verständlich. Für alle.‘. Darunter fünf Kategorien von Barrierefreiheit: kognitiv (einfache Sprache, klare Struktur), visuell (hoher Kontrast, Alttexte), auditiv (Untertitel, Audiobeschreibungen), motorisch (Tastaturbedienung, Sprachsteuerung) und sprachlich (mehrsprachige Inhalte, leichte Sprache).




>> WIE NUTZEN MENSCHEN MIT EINSCHRÄNKUNGEN DIGITALE INHALTE?

>> Screenreader (JAWS, NVDA, VoiceOver) – lesen Texte und Strukturen vor

>> Spracherkennung (z.B. Dragon NaturallySpeaking) – ersetzt Tastatureinhabe

>> Braillezeilen – machen Inhalte für Blinde taktil lesbar

>> Vergrößerungstools – für Nutzer mit Sehschwächen


Diese Hilfsmittel machen deutlich: Barrierefreiheit ist nicht nur eine Frage des Designs, sondern auch der Technik. Je klarer und strukturierter digitale Inhalte aufgebaut sind, desto besser können Screenreader, Braillezeilen oder Vergrößerungstools sie erfassen. Gute digitale Barrierefreiheit heißt deshalb immer auch, Technik und Inhalte so zu gestalten, dass sie Hand in Hand funktionieren.


Damit Inhalte wirklich barrierefrei sind, müssen sie mit diesen Hilfsmitteln nutzbar sein.





>> BARRIEREFREIHEIT? IMMER.

Gerade in Social Media gibt es keine Ausreden.

Junge Frau sitzt entspannt in einem Drahtstuhl in einem modernen Bürogebäude. Sie trägt Hoodie, Jeans und helle Sneaker. Neben ihr ein großes Fenster mit pink beschrifteten Tafeln.
Marinas Tipps für gute Alternativtexte: Wichtigste Informationen zuerst, klare Sprache & keine Wertungen.

>> Alt-Texte für Bilder? Standard.

>> Untertitel in Videos? Pflicht.

>> Klare Sprache, klare Struktur, hohe Kontraste? Immer.




















FAZIT: LET’S DO THIS. FÜR BARRIEREFREIE KOMMUNIKATION.

Barrierefreiheit ist kein Add-on. Sie ist Verantwortung. Sie ist Fairness. Sie ist Teilhabe.

Nicht nur für einige – sondern für alle. Immer. Überall. Digital wie analog.

Unser Anspruch: Niemand darf von Kommunikation ausgeschlossen werden.






 
 
 

1 Kommentar


Ich habe mich vor kurzem mit dem Thema App-Entwicklung beschäftigt und bin dabei auch auf Infos zu Hannover gestoßen - https://www.knguru.de/app-entwicklung-hannover, was mich an ein Gespräch mit einem Bekannten erinnert hat, der seine Idee umsetzen wollte. Dabei wurde mir klar, dass hinter einer App viel mehr steckt als nur Programmieren – von Konzept über Design bis hin zum Launch läuft alles in mehreren Schritten ab.  Insgesamt hat mir das geholfen zu verstehen, wie viel Planung und Zusammenarbeit nötig ist, damit am Ende wirklich etwas Funktionierendes entsteht.

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