DAS IST 2026 WICHTIG - Ein Blick auf Social Media Relevanz
- Marina Rosenkiewicz

- 30. Dez. 2025
- 3 Min. Lesezeit

>> Wie sich Social Media 2026 verändert & was Unternehmen jetzt wissen müssen.
,,Die soziale Landschaft verändert sich schneller als zu irgendeinem anderen Zeitpunkt in den letzten zehn Jahren. 2026 ist bereit, die Art und Weise neu zu definieren, wie Marken online auftauchen. Aufkommende Plattformen gewinnen an Zugkraft, Algorithmen verändern die Reichweite und die Verbraucher verlangen mehr menschliche Verbindung von den Unternehmen, denen sie folgen.'' Sprout Social
Der Jahresstart fühlt sich immer ein wenig an wie ein Reset – neue Energie, neue Projekte und der Blick darauf, was im kommenden Jahr wirklich zählt. Auch bei neo.says.miau. sortieren wir gerade Strategien, priorisieren Themen und richten den Fokus auf die Entwicklungen, die 2026 prägen werden.
Viele dieser Veränderungen kündigen sich längst an: Nutzer:innen verlagern ihre Aufmerksamkeit, Plattformen verändern ihre Funktionen – und die Erwartungen an Marken steigen spürbar.
Zeit also für einen kompakten Überblick:
2026 wird ein Jahr, in dem sich Social Media spürbar wandelt. Die großen Plattformen bleiben relevant, doch die Nutzung verändert sich deutlich: weg von überfüllten Feeds, hin zu kleineren, persönlicheren Räumen. Immer mehr Menschen verbringen ihre Zeit in privaten Gruppen, Channels oder Direct Messages, dort, wo echte Gespräche entstehen. Öffentliche Feeds wirken für viele zu laut, zu voll, zu generisch.
Ein Satz bringt es gut auf den Punkt:
„Reichweite ist nicht gleich Relevanz – Nähe schlägt Masse.“
Auch das Suchverhalten verschiebt sich.
Vor allem jüngere Zielgruppen beginnen ihre Informations- und Produktsuche direkt auf TikTok, Instagram oder YouTube. Mehrere Nutzerstudien zeigen, dass Empfehlungscontent heute wichtiger ist als neutrale Suchergebnisse. Menschen wollen wissen, was andere wirklich nutzen, empfehlen oder lieben. Für Unternehmen bedeutet das: Inhalte brauchen klare Strukturen, eindeutige Titel, verständliche Antworten – und sie müssen so gestaltet sein, dass sie gefunden werden.
Parallel dazu wird Authentizität noch wertvoller. Untersuchungen aus dem Bereich Digital Trust zeigen seit Jahren dasselbe Muster: Creator-Content wird als glaubwürdiger empfunden als klassische Werbung, User Generated Content führt häufiger zu Kaufentscheidungen.
Oder wie es ein Research-Lead formulierte:
„Menschen vertrauen Menschen – nicht Formaten.“
Daraus entstehen neue Chancen für Creator-Partnerschaften, interne Markenbotschafter:innen und Content, der weniger perfekt, aber wahrhaftiger ist.
KI wird 2026 allgegenwärtig, doch Nutzer:innen erkennen KI-Inhalte heute extrem schnell. Forschungsergebnisse zeigen, dass Vertrauen sinkt, wenn Marken ausschließlich automatisierte Inhalte ausspielen. Am besten wirken hybride Modelle – KI unterstützt, aber die kreative Kontrolle bleibt menschlich.
Das zeigt sich in einer einfachen Wahrheit:
„KI kann beschleunigen – aber nur Menschen können verbinden.“
Ein weiterer starker Trend ist die Verschmelzung von Social Media mit Service. Viele Kund:innen erwarten schnelle Antworten, direkt über DMs. Social Media wird damit zu einem zentralen Experience-Point der Customer Journey. Schnelle Reaktionszeiten, klares Community-Management und ein guter Ton werden zum echten Wettbewerbsvorteil.
Gleichzeitig professionalisieren sich die Teams hinter den Accounts. Immer mehr Unternehmen bauen spezialisierte Rollen auf: Inhouse-Creator, Social Analysts, Community Manager. Datenkompetenz wird wichtiger als Posting-Frequenz. Und Inhalte entstehen zunehmend intern – konsistenter, schneller, markennäher.
Kurz zusammengefasst:
>> Nutzer:innen bewegen sich von öffentlichen Feeds in private Gruppen & DMs.
>> Social Search ersetzt zunehmend Google – Inhalte müssen auffindbar sein.
>> Authentizität zählt: Creator & UGC wirken stärker als klassische Werbung.
>> KI unterstützt, aber menschliche Handschrift bleibt entscheidend.
>> Social Media wird zum Servicekanal mit hohen Erwartungshaltungen.
>> Teams werden spezialisierter und datengetriebener.
>> Marken punkten durch Nähe, Klarheit und echte Beziehung statt Reichweite.
Abschließend:
Social Media 2026 belohnt Marken, die weniger senden und mehr zuhören. Die Nähe schaffen, statt Lautstärke. Die flexibel bleiben, mutig testen und Inhalte entwickeln, die gefunden, verstanden und gefühlt werden. Strategisch bedeutet das: klare Positionierung, echte Menschen im Content, gut strukturierte Formate – und die Bereitschaft, Social Media nicht nur als Werbefläche, sondern als Ort echter Beziehung zu sehen.
>> BEWEGLICHKEITS-TIPP
„Planung ist gut – aber 2026 gewinnt, wer flexibel bleibt.“
→ Trends kommen schneller, Formate ändern sich, Nutzerverhalten verschiebt sich.
Kurz: Konzepte dürfen stehen – Inhalte sollten beweglich bleiben.
>> INSPIRATIONEN DES MONATS
Nette Worte schaffen Nähe. Versuchen Sie es mal.

>> ABSCHLUSS
Schön, dass Sie unseren letzten Newsletter in diesem Jahr gelesen haben. Besser, dass Sie nun auf das nächste Jahr vorbereitet sind.
Wenn Sie ein Thema aus unseren Insights besonders interessiert oder Sie 2026 strategisch neu aufstellen möchten, sprechen Sie uns gern an – wir unterstützen von Analyse bis Umsetzung.
Wir freuen uns auf ein spannendes Jahr voller guter Ideen, klarer Strategien und neuer Digital-Stories.
Damit senden wir herzliche Grüße an Sie.
Ihre
Marina Rosenkiewicz.

























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