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Das Logo von neo.says.miau. : Eine illustrierte Katze, welche cool schaut und eine Fliege trägt. In Schwarz. Darunter unser Markenname: neo.says.miau.

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SOCIAL MEDIA NEWS >> 09/26

vor 11 Minuten
5 Min. Lesezeit
Neongrüne Grafik mit der großen schwarzen Überschrift „Social Media News“. Rechts steht „August 2026“ über einer Collage mit Social-Media-Motiven und einem Foto einer Frau vor einer Präsentationsfläche. Ergänzt wird das Design durch dekorative Elemente wie Barcodes, Herzen und grafische Symbole.

Die aktuellen Social-Media-Updates zeigen, wie stark sich Plattformen gerade weiterentwickeln: Kennzahlen werden neu bewertet, Creator-Collabs gewinnen an Bedeutung, Business-Funktionen wandern zunehmend in Abo-Modelle und neue Werbemöglichkeiten entstehen weit über den klassischen Feed hinaus. Gleichzeitig werden Profile, Kurzvideo-Formate, Shopping-Funktionen und KI-Umfelder weiter ausgebaut.


In diesem Überblick erfahren Sie, welche Entwicklungen für Ihre Social-Media- und Kampagnenplanung jetzt besonders relevant sind und worauf Sie bei den einzelnen Plattformen achten sollten.


>> Plattform übergreifend: Erfolg wird neu gemessen

Google Trends filtert nach Branchen. Google Trends bekommt neue Kategoriefilter, mit denen sich Suchtrends gezielter nach Themenbereichen wie Elektronik, Finanzen oder Jobs auswerten lassen. Die Filter können mit oder ohne konkreten Suchbegriff genutzt werden, wodurch sich Trends innerhalb ganzer Branchen schneller erkennen lassen.


Der Like verliert an Bedeutung. Likes und Kommentare sind als Erfolgskennzahlen weniger aussagekräftig als früher. Laut der Auswertung von 2,5 Millionen Instagram-Posts sind Likes und Kommentare bei Carousels und Reels stark zurückgegangen: Bei Reels sanken Likes um 81 %, Kommentare um 46 %. Das bedeutet nicht automatisch, dass Content schlechter geworden ist, sondern dass Plattformen heute stärker auf andere Signale achten.


Wichtiger werden Werte wie Watch Time, Replays, Dwell Time und Completion Rate. Wer Social Media auswertet, sollte deshalb nicht nur auf Likes schauen, sondern prüfen, ob Inhalte wirklich angesehen, gehalten, weitergeschaut oder gespeichert werden. Sichtbare Interaktion wird weniger, aber Nutzungsverhalten bleibt entscheidend.


Meta One bringt Business-Funktionen ins Abo. Zusätzliche Funktionen für Unternehmen werden stärker in kostenpflichtige Pakete verschoben. Mit Meta One for Business bündelt Meta neue Abo-Angebote für Facebook, Instagram, WhatsApp und Meta AI. Je nach Paket geht es unter anderem um mehr KI-Nutzung, kreative Tools, Analysefunktionen und Unterstützung durch den Meta Business Agent in WhatsApp.


>> Instagram: Creator, Profile und Reels werden wichtiger

Creator-Collabs wirken stärker. Kooperationen performen besser, wenn sie direkt über Creator veröffentlicht werden und die Marke als Partner eingebunden ist. Eine Emplifi-Auswertung von mehr als 520.000 Instagram-Posts zeigt: Creator-geführte Collabs erzielen stärkere Ergebnisse als klassische Markenposts oder Collabs, die von der Marke selbst veröffentlicht werden. Mehr als 73 % der Marken nutzen bereits die Collab-Funktion auf Instagram.


Besonders deutlich ist der Effekt bei Reels und im E-Commerce: Creator-geführte Kooperationen erreichen dort mehr als die fünffache Verstärkung im Vergleich zu normalen Posts. Das zeigt, wie wichtig glaubwürdige Stimmen und plattformgerechtes Storytelling werden. Wer Creator nur als Reichweitenverlängerung sieht, verschenkt Potenzial. Entscheidend ist, dass Creator Inhalte aus ihrer eigenen Logik heraus entwickeln und Marken sinnvoll eingebunden werden.


Reels lassen sich künftig schneller aus vorhandenen Clips erstellen. Die neue Funktion „First Draft“ wählt automatisch passende Ausschnitte aus mehreren Videos aus, kürzt Pausen und erstellt daraus einen ersten Reel-Entwurf. Danach können Sie alles weiter anpassen, neu sortieren oder rückgängig machen. Für Marken spart das im Schnitt Zeit und hilft, schneller von Rohmaterial zu einem nutzbaren Reel-Ansatz zu kommen.


KI‑Profile. Profile mit KI-generierten Personen sollen deutlicher erkennbar werden. Der bisherige Hinweis „AI creator“ wird zu „AI generated profile“ geändert und um eine Beschreibung ergänzt, dass die gezeigten Personen oder Bilder KI-generiert sein können.


Mini-Playlist fürs Profil. Instagram testet Music Highlights, also eine Art Musik-Highlight im Profil. Statt nur einen einzelnen Profilsong zu zeigen, könnten Nutzer künftig bis zu zehn Songs in einer eigenen Highlight Bubble sammeln. Damit würde Musik noch stärker Teil der Profilgestaltung und Selbstinszenierung.


Getaggte Posts im eigenen Profil. Getaggte Beiträge können künftig direkt im eigenen Instagram-Grid angezeigt werden. Nutzer wählen dafür einen Beitrag aus dem Tagged-Bereich aus und fügen ihn über „Zum Hauptraster hinzufügen“ ins Profilraster ein. Dort ist der Post mit einem kleinen Personen-Icon markiert und kann später auch wieder entfernt werden.


>> Facebook: Weniger kostenloser Traffic

Link-Posts werden zur Bezahlfunktion. Das Teilen externer Links wird für einige Facebook Pages offenbar eingeschränkt. Ohne kostenpflichtiges Meta-One-Abo sollen teilweise nur noch zwei Link-Posts pro Monat möglich sein. Wer häufiger auf Websites, Artikel, Produkte oder Events verlinken möchte, müsste dann ein Abo nutzen.


Das zeigt erneut, wie stark Plattformen versuchen, Nutzer in der eigenen App zu halten und Business-Funktionen stärker zu monetarisieren. Für Seiten, die Facebook vor allem als Traffic-Kanal nutzen, wird das problematisch: Link-Posts sollten künftig bewusster geplant, stärker priorisiert und durch Inhalte ergänzt werden, die auch ohne Klick Mehrwert bieten.


>> LinkedIn: Zurück zu echten Verbindungen

Mehr Fokus auf echte Kontakte. Ein neuer Network Tab soll Beiträge von direkten Kontakten und gefolgten Personen gebündelt anzeigen. Damit entsteht ein alternativer Feed, der weniger von allgemeinen Empfehlungen geprägt ist und stärker auf Updates aus dem eigenen Netzwerk setzt.


Hintergrund ist der Wunsch nach mehr echten Gesprächen und weniger künstlich gepushtem Engagement durch KI-Content oder Engagement-Pods. Ob sich der Tab langfristig durchsetzt, ist noch offen, aber die Richtung ist klar: Relevante Verbindungen und echte Interaktion sollen wieder sichtbarer werden.


>> TikTok: Vom Feed auf die Fläche

Out of Home Werbung. TikTok erweitert Out of Phone und bringt TikTok-Content damit stärker auf öffentliche Werbeflächen wie Billboards, In-Store-Displays, Kino-Screens, Bars, Supermärkte, Universitäten oder Shopping-Malls. Über neue Partner werden die Platzierungen in mehreren europäischen Märkten ausgebaut, unter anderem in Großbritannien, Frankreich, Belgien, Spanien und Italien.


Neue Kommentarfunktionen. Nutzer können künftig Sprachnachrichten bis 60 Sekunden, Umfragen und Bildkarussells mit bis zu neun Fotos in Kommentaren nutzen. Voice Comments werden weltweit für Nutzer ab 18 ausgerollt, Umfragen sind bereits für Creator verfügbar.


>> YouTube: Shopping wird direkter

YouTube Shopping startet in Deutschland. Das YouTube Shopping Affiliate-Programm wird in Deutschland ausgerollt. Creator können Produkte direkt in Videos, Shorts und Livestreams markieren und bei Käufen über diese Produkttags Provisionen verdienen. Zum Start sind unter anderem OTTO, MediaMarkt-Saturn, Kaufland, ABOUT YOU, Shop-Apotheke, Tchibo, Bonprix, Home24, Thalia und XXXLutz dabei.


>>ChatGPT Ads mit Grenzen für KI-Konkurrenz

ChatGPT Ads werden als neuer Werbekanal weiter ausgebaut, sind aber offenbar nicht für alle Produkte offen. Bestimmte Angebote aus dem Bereich generativer KI sollen ausgeschlossen sein, wenn sie direkt mit OpenAI-Produkten konkurrieren. Genannt werden vor allem eigenständige Tools für KI-Bild- oder Stimmengenerierung. In den öffentlich einsehbaren Werberichtlinien wird dieser Ausschluss laut OnlineMarketing.de nicht konkret genannt, gleichzeitig behält sich OpenAI vor, Kampagnen nach eigenem Ermessen anzunehmen.


Das macht den Kanal für Werbetreibende spannend, aber auch erklärungsbedürftig. Einerseits entsteht mit ChatGPT ein Umfeld, in dem Menschen aktiv suchen, fragen und Entscheidungen vorbereiten. Andererseits zeigt die Einschränkung, dass nicht jede Marke automatisch Zugang bekommt und dass Produktkategorie, Wettbewerbssituation und Richtlinien genau geprüft werden müssen.


Für die Mediaplanung heißt das: ChatGPT Ads können perspektivisch relevant werden, vor allem für erklärungsbedürftige Produkte, Services oder Such- und Beratungssituationen. Gleichzeitig sollten Unternehmen den Kanal nicht isoliert bewerten, sondern prüfen, welche Zielgruppen dort erreichbar sind, welche Anzeigenformate zugelassen werden und wie transparent die Ausspielung im Vergleich zu klassischen Search- oder Social-Ads ist.


>> Fazit

Die Entwicklungen zeigen: Social Media wird stärker zur strategischen Infrastruktur für Sichtbarkeit, Austausch, Commerce und Mediaplanung. Einzelne Posts reichen immer weniger aus, wenn Plattformen mehr automatisieren, Funktionen monetarisieren und Erfolg nicht mehr nur über Likes oder Kommentare messbar ist. Wichtig wird, Inhalte, Creator, Daten und Werbeformate gezielter zusammenzudenken. Wer seine Kanäle regelmäßig prüft und nicht nur nach Reichweite bewertet, kann besser entscheiden, wo Aufmerksamkeit entsteht, wo Vertrauen aufgebaut wird und welche Maßnahmen wirklich Wirkung zeigen.



>>> Unsere liebsten Trending Topics aus dem September

  • Eine Frau mit Sonnenbrille steht mit mehreren Einkaufstüten in einem Parkhaus. Neben ihr sind Kleider auf einer Stange zu sehen. Im Bild steht „WTF ist ‚Erst shoppen, später zahlen‘?“ sowie das Sparkassen-Logo.
    Social-Media-Motiv der Sparkasse zum Thema „Erst shoppen, später zahlen“. Im Mittelpunkt steht eine
  • Mehrere Personen in Laborkleidung stehen in einem Labor. Einzelne Personen sind mit blauen Labels als „Experte 1“, „Expertin 2“, „Experte 3“ und „Expertin 4“ markiert. Unten rechts ist das BASF-Logo zu sehen.
    BASF-Motiv mit mehreren Personen in Laborkleidung. Die Szene spielt in einem Labor und markiert vers
  • Auf weißem Hintergrund steht handschriftlich „Unsere Social-Media-Managerin ist im Urlaub.“ Daneben zeigt ein Pfeil nach rechts.
    Minimalistisches Social-Media-Motiv mit handschriftlicher Notiz. Auf weißem Hintergrund steht, dass

















Damit senden wir herzliche Grüße an Sie.


Ihre Celina Krausch

Social Media Managerin













 
 
 

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