top of page
Das Logo von neo.says.miau. : Eine illustrierte Katze, welche cool schaut und eine Fliege trägt. In Schwarz. Darunter unser Markenname: neo.says.miau.

 0531-18052950

neo.says.miau_edited.png
Werbeagentur Braunschweig Social Media_Typo_edited.png

SOCIAL MEDIA NEWS FÜR 11/26

vor 3 Tagen
5 Min. Lesezeit
Neongrüne Grafik mit der großen schwarzen Überschrift „Social Media News“. Rechts steht „für November 2026“ über einer Collage mit Social-Media-Motiven und einem Foto einer Frau vor einer Präsentationsfläche. Ergänzt wird das Design durch dekorative Elemente wie Barcodes, Herzen und grafische Symbole.

Von 90-minütigen Instagram-Videos bis zu KI-generierter Musik mit Warnhinweis: Die Plattformen entwickeln sich gerade in ganz unterschiedliche Richtungen. Während neue Funktionen mehr Möglichkeiten für Content, Shopping und Werbung schaffen, wachsen gleichzeitig die Anforderungen an Transparenz, Originalität und Kontrolle.


Welche Neuerungen bereits verfügbar sind, was noch getestet wird und welche Entwicklungen Sie im Blick behalten sollten, erfahren Sie in den aktuellen Social Media News für den November.


>> Plattform übergreifend: KI schafft Möglichkeiten und neue Regeln

ChatGPT ermöglicht virtuelle Anprobe von Kleidung. Mit der neuen Funktion Virtual Try-on können Nutzer Kleidung und Accessoires virtuell anprobieren. Dafür laden sie ein Selfie oder Ganzkörperfoto hoch und erhalten eine KI-generierte Vorschau, wie das Produkt an ihnen aussehen könnte. Die tatsächliche Passform und Größe lassen sich damit allerdings nicht zuverlässig beurteilen.


Zusätzlich können Nutzer mit Favorites interessante Produkte speichern und in Ordnern organisieren. Damit verbindet ChatGPT Produktsuche, Vergleich, virtuelle Anprobe und Merkliste in einer Anwendung. Das macht KI zunehmend zu einem Begleiter bei Kaufentscheidungen und verstärkt den Wettbewerb mit Shopping-Funktionen von Google und Pinterest.


Unsichtbare Wasserzeichen für ChatGPT-Texte. KI-generierte Texte sollen in der EU künftig besser erkennbar werden. Dafür führt OpenAI die Technologie textGrain ein, die durch bestimmte Muster in der Wortwahl unsichtbare Wasserzeichen erzeugt. Spezielle Prüfprogramme können dadurch erkennen, ob ein Text wahrscheinlich mit ChatGPT oder Codex erstellt wurde. Der Start ist für die kommenden Wochen geplant und betrifft alle Abostufen.


Die Erkennung hat allerdings Grenzen: Schon kleinere Textänderungen oder Übersetzungen können das Wasserzeichen abschwächen. Zudem lässt sich daraus nicht ableiten, wie viel menschliche Arbeit in einem Text steckt. Hintergrund sind die Transparenzanforderungen des EU AI Acts, die KI-generierte Inhalte nachvollziehbarer machen sollen.


Deutschland plant Social-Media-Verbot für unter 13-Jährige. Die Bundesregierung plant strengere Regeln für die Social-Media-Nutzung von Kindern und Jugendlichen. Plattformen wie Instagram, TikTok und Snapchat könnten für unter 13-Jährige verboten werden. Für Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren sind sogenannte Mini-Konten mit elterlicher Aufsicht, eingeschränkten Funktionen und maximal einer Stunde täglicher Nutzung vorgesehen.


Zusätzlich soll das „KI-Seepferdchen“ Grundschulkindern einen bewussten Umgang mit künstlicher Intelligenz vermitteln. Auch auf EU-Ebene werden einheitliche Altersgrenzen diskutiert. Bislang handelt es sich jedoch nur um politische Eckpunkte. Wann und in welcher Form die Regelungen tatsächlich eingeführt werden, ist noch offen.


Social Media wird für Nachrichten immer wichtiger. Immer mehr Menschen nutzen soziale Netzwerke, um sich über aktuelle Ereignisse zu informieren. Laut einer Studie des Pew Research Centers betrachten 58 % der US-Erwachsenen Social Media als wichtige Nachrichtenquelle. 2022 waren es noch 43 %. Für 13 % sind soziale Netzwerke inzwischen sogar die wichtigste Informationsquelle.


Damit wächst auch der Einfluss der Plattformen auf die öffentliche Meinungsbildung. Algorithmen entscheiden mit, welche Nachrichten sichtbar werden, und können besonders kontroverse Inhalte verstärken. Gleichzeitig steigt das Risiko, dass sich Falschinformationen verbreiten. Glaubwürdige Quellen, transparente Kommunikation und verlässliche Inhalte gewinnen deshalb weiter an Bedeutung.


>> Instagram: Kurzvideos werden länger, Funktionen vielfältiger

Live lässt sich jetzt bewerben. Livestreams können ab sofort direkt in der Instagram-App mit Werbebudget beworben werden. Die Anzeigen erscheinen im Feed, in Stories und Reels und führen Nutzer zum laufenden Livevideo. Die Bewerbung lässt sich unmittelbar vor dem Start aktivieren oder im Voraus planen. Instagram empfiehlt dafür mindestens zwei Stunden Vorlaufzeit.


Inkognito-Modus. Mit dem neuen Read-only Mode könnten Nutzer künftig andere Profile ansehen, ohne versehentlich Beiträge zu liken, zu kommentieren, Nachrichten zu schreiben oder Accounts zu folgen. Auch Stories lassen sich in diesem Modus nicht ansehen.


Die Funktion wurde als möglicher Bestandteil des kostenpflichtigen Instagram-Plus-Abos für 2,99 Euro monatlich entdeckt. Damit würde Instagram weitere Komfortfunktionen monetarisieren. Ob und wann der Read-only Mode tatsächlich verfügbar wird, ist noch offen.


Reels könnten zur neuen Startseite werden. Instagram testet eine neue Reels-first-Startseite, bei der Nutzer direkt nach dem Öffnen der App Kurzvideos sehen. Stories bleiben oben sichtbar, während Beiträge gefolgter Accounts erst nach einem Swipe erscheinen. Reels starten dabei automatisch mit Ton.


Der Test ist aktuell freiwillig und kann jederzeit deaktiviert werden. Damit rückt Instagram Kurzvideos noch stärker in den Mittelpunkt. Für die Contentplanung könnten Reels dadurch weiter an Bedeutung gewinnen, während klassische Feed-Posts weniger Aufmerksamkeit erhalten.


Karussell-Posts direkt in Edits erstellen. Die Instagram-App Edits ermöglicht jetzt auch die Erstellung von Karussell-Posts. Sie können Fotos und Videos auf einzelnen Slides kombinieren, Bilder über mehrere Slides hinweg verbinden und Sticker, Texteffekte sowie Cutouts einsetzen. So lassen sich kreative Übergänge gestalten, die zum Weiterswipen animieren.


Die Funktion ist zunächst für iOS verfügbar, Android soll folgen. Damit wird Edits zunehmend zum zentralen Tool für die Content-Erstellung, da neben Reels nun auch Karussells direkt in der App gestaltet werden können.


Videos mit bis zu 90 Minuten Länge. Mit dem neuen Format Features können ausgewählte Creator künftig horizontale Videos mit bis zu 90 Minuten Länge veröffentlichen. Über Clips als Reels lassen sich bis zu acht Kurzvideos mit einem längeren Video verknüpfen, sodass Nutzer direkt von einem Reel zum vollständigen Inhalt wechseln können. Die Funktion wird derzeit in den USA getestet, ein Europastart ist noch nicht bekannt.


Zusätzlich soll das Series-Feature für zusammenhängende Reels weltweit ausgerollt werden. Auch Livestreams sollen im Reels-Tab sichtbarer werden. Damit entwickelt sich Instagram zunehmend zur umfassenden Videoplattform und tritt stärker in Konkurrenz zu YouTube und Streaming-Diensten. Wie Creator mit den längeren Videos Geld verdienen können, ist noch offen.


>> Meta: Mehr Automatisierung, neue Werbechancen

Weniger Kontrolle über Anzeigenplatzierungen. Die automatische Platzierung von Anzeigen wird weiter ausgebaut. Bei Kampagnen mit den Zielen Interaktion, Leads, App-Promotion und Verkäufe können Werbetreibende bestimmte Platzierungen bereits nicht mehr manuell ausschließen. Bei Awareness- und Traffic-Kampagnen ist das aktuell noch möglich.


Meta zeigt nun alternative Steuerungsmöglichkeiten: Creatives können je nach Platzierung angepasst, Gebote über Placement Value Rules gewichtet und bestimmte Ausschlüsse auf Kontoebene festgelegt werden. So bleibt trotz zunehmender Automatisierung ein Teil der Kontrolle erhalten. Langfristig bewegt sich Meta jedoch weiter in Richtung vollständig automatisierter Anzeigenausspielung.


Meta bietet neue Premium-Platzierungen für Anzeigen. Werbekampagnen sollen künftig noch gezielter Aufmerksamkeit erzeugen. Mit Ads Super Burst können Unternehmen für 3 bis 24 Stunden besonders prominente Werbeplatzierungen buchen, etwa für Produkteinführungen oder Events. Die neuen First Impression Ads werden zudem als erste Anzeige im Feed ausgespielt. Diese Funktion wird zunächst in den USA getestet.


Auch Reels Trending Ads werden erweitert, sodass Werbung gezielter neben beliebten Reels zu bestimmten Themen erscheint. Zusätzlich testet Meta mit Aggregated View Time eine Kennzahl, die die gesamte Betrachtungsdauer von Videoanzeigen über einen Zeitraum erfasst. Damit sollen Marken besser nachvollziehen können, wie wiederholte Werbekontakte wirken.


>> LinkedIn: Mehr Qualität und einfacheres Networking

KI gegen KI-Spam. Austauschbare und repetitive KI-Inhalte sollen im Feed weiter an Sichtbarkeit verlieren. Dafür trainiert LinkedIn eigene KI-Systeme mithilfe von Nutzermeldungen und menschlichen Prüfungen, um minderwertigen Content besser zu erkennen. Laut LinkedIn erreichen diese Systeme inzwischen eine Erkennungspräzision von 94 % bei Beiträgen, die außerhalb des direkten Netzwerks empfohlen werden. Bereits zuvor konnte die Sichtbarkeit solcher Inhalte um rund 40 % reduziert werden.


Digitale Visitenkarten. Kontakte lassen sich künftig einfacher auch außerhalb der Plattform knüpfen. Mit neuen digitalen Visitenkarten können Nutzer ihr LinkedIn-Profil über einen QR-Code teilen. Die Karten enthalten Profilbild und Berufsbezeichnung, lassen sich individuell gestalten und in der digitalen Wallet des Smartphones speichern.


>> YouTube: KI-Musik wird gekennzeichnet und Originalität wird wichtiger

Kennzeichnung von KI-generierter Musik. KI-generierte Songs erhalten künftig ein sichtbares „AI“-Label in YouTube Music und der regulären YouTube-App. Die Kennzeichnung erscheint bei Musik, die überwiegend mithilfe generativer KI erstellt wurde, beispielsweise bei Melodien oder Gesang. Ein Klick auf das Label erklärt, dass der Titel KI-generiert ist.


YouTube nutzt eigene Erkennungssysteme und arbeitet mit Musikpartnern zusammen, um künstlich erzeugte Songs zuverlässiger zu identifizieren. Damit soll für Nutzer transparenter werden, welche Musik von Menschen stammt und welche hauptsächlich durch KI entstanden ist.


Original-Content wird bevorzugt. Der Shorts-Algorithmus wird angepasst, um selbst erstellte Inhalte stärker zu empfehlen. Accounts, die hauptsächlich Videos anderer Creator unverändert erneut hochladen, müssen dagegen mit weniger Reichweite rechnen.


>> Fazit

Die Plattformen erweitern ihre Möglichkeiten für Content und Werbung, während sie gleichzeitig stärker regulieren, automatisieren und auf Originalität achten. Besonders Instagram zeigt, wie sich die Grenzen zwischen Kurzvideo, längeren Formaten und klassischem Social Media zunehmend verschieben. Für Unternehmen bedeutet das, neue Funktionen gezielt zu testen, bei Anzeigen die verbleibenden Steuerungsmöglichkeiten zu nutzen und bei der Content-Produktion auf Glaubwürdigkeit und Qualität zu achten. Entscheidend ist, welche Entwicklungen tatsächlich zur eigenen Zielgruppe und den Kommunikationszielen passen.


>>> Unsere liebsten Trending Topics aus dem Oktober

  • Luftaufnahme einer beleuchteten Stadt bei Nacht mit einem Fluss, Brücken und zahlreichen Gebäuden. Im Bild stehen die Texte „Nachtschicht“ und „But make it aesthetic“ auf grünem Hintergrund. Unten rechts befindet sich das BASF-Logo.
    BASF-Motiv zum Trending Topic „Nachtschicht“ mit einer nächtlichen Stadtaufnahme und dem englischen
  • Zwei lachende Frauen sitzen auf Stühlen in einem hellen Raum. Im Hintergrund hängen rote Bildschirme mit Sparkassen-Inhalten. Über den Frauen steht auf einem roten Balken „Gründe, um uns zu (ent-)folgen“. Oben rechts ist das Sparkassen-Logo zu sehen.
    Humorvolles Sparkassen-Reel mit zwei Frauen, die das Trending Topic „Gründe, um uns zu (ent-)folgen“
  • Nahaufnahme einer hellbraunen Holzoberfläche mit deutlich sichtbarer Maserung. Oben links steht „Holz der Woche von HOLZ-HANDWERK“. Darunter befindet sich auf grünem Hintergrund der Schriftzug „Eschenholz“ mit den Eigenschaften „Elastisch. Hell. Ausdrucksstark.“
    Social-Media-Motiv aus der Reihe „Holz der Woche“ der HOLZ-HANDWERK, das Eschenholz und seine Eigens















Damit senden wir herzliche Grüße an Sie.


Ihre Celina Krausch

Social Media Managerin













 
 
 

Kommentare


IMMER UP-TO-DATE.
FOLGEN SIE UNS AUF SOCIAL MEDIA >>
  • Facebook - Black Circle
  • Instagram - Black Circle
  • LinkedIn - neo.says.miau.
Neueste Artikel >>
Archiv >>
bottom of page