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Das Logo von neo.says.miau. : Eine illustrierte Katze, welche cool schaut und eine Fliege trägt. In Schwarz. Darunter unser Markenname: neo.says.miau.

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EIN RESTAURANT OHNE FENSTER BLEIBT LEER

vor 4 Tagen
5 Min. Lesezeit
Motion LAB Header mit mehreren Bildausschnitten von Mesut Gürek, der eine Kappe trägt und zum Motion LAB zeigt. Auffällige rote und weiße Typografie mit den Texten „AUFGEPASST. AUFGEPASST. AUFGEPASST.“, „MOTION LAB“, „LESEN.“ und „MORE AMORE“. Weitere Texte lauten „Wir glauben, dass Bewegtbild vor allem eines braucht: Charakter.“, „Eine erkennbare Handschrift. Ein Gedanke, der zur Marke passt. Eine Geschichte, die nicht einfach austauschbar ist.“, „Sie haben kein Material? Ist okay für uns. Sie haben den Anfang, wir entwickeln den Rest.“ und „Am Ende geht es nicht darum, möglichst viele Videos zu produzieren. Sondern Geschichten zu erzählen, die es wert sind, gesehen zu werden.“


Warum der Mittelstand Social Media braucht- und warum es ohne Strategie und Kontinuität nicht funktioniert

DIE METAPHER MIT DEM FENSTER.

Jeder Gastronom weiß: Gäste kommen nicht wegen der Speisekarte. Sie kommen, weil sie im Vorbeigehen reingeschaut haben. Weil drinnen Licht brennt, Menschen lachen und es nach etwas Gutem riecht. Weil sie sich willkommen fühlen, bevor sie überhaupt die Tür aufgemacht haben.


Ein Restaurant ohne Fenster kann die beste Küche der Stadt haben. Es bleibt trotzdem leer.


Mit Unternehmen ist es heute nicht anders. Bevor jemand bei Ihnen anruft, sich bewirbt oder ein Angebot anfragt, schaut er rein. Nicht durch die Glasscheibe, sondern über Google, LinkedIn und Instagram. Ihr Social-Media-Auftritt ist Ihr Fenster.


Die Frage ist nur:



"UNSERE KUNDEN SIND NICHT AUF SOCIAL MEDIA".

Diesen Satz hören wir im Mittelstand ständig. Vor allem von Unternehmen im B2B, die Maschinen bauen, Bauteile liefern oder Dienstleistungen für andere Firmen erbringen.


Und man muss fair sein: Hinter dieser Haltung stecken meist wenig Zeit, einem vollen Auftragsbestand und irgendwann die Frage, ob Instagram nicht eher etwas für Cafés, Fashion oder Influencer:innen ist.


Die Logik dahinter: Unsere Kunden kaufen nicht über Instagram, also brauchen wir Instagram nicht.


Das stimmt nur zur Hälfte. Ihre Kunden sind auf Social Media, nur nicht als Kunden, sondern als Menschen: Der Einkaufsleiter, der tagsüber Ihre Angebote vergleicht, scrollt abends durch LinkedIn. Die Geschäftsführerin, die einen neuen Partner sucht, schaut sich vor dem ersten Termin an, wer da eigentlich anruft.

Der Azubi, der sich überlegt, ob er sich bei Ihnen bewirbt, hat Ihr Unternehmen längst gegoogelt, bevor er das Anschreiben tippt.


Der entscheidende Punkt ist nicht, ob jemand über Instagram kauft. Es geht um den Moment, in dem zwei Angebote auf dem Tisch liegen. Beide passen, beide liegen im Budget, beide erfüllen die Ausschreibung. Warum entscheidet sich jemand für das eine und nicht für das andere? Weil der Name schon mal aufgetaucht ist. Weil da ein Gesicht war, ein Projekt, eine Stimme. Weil eines der beiden Angebote nicht mehr fremd wirkt.


Eine Zahl, die im B2B viele überrascht: Nur rund 5 % Ihrer potenziellen Kunden suchen gerade aktiv einen Anbieter. Die anderen 95 % kaufen im Moment nicht – aber sie merken sich, wer ihnen begegnet. Kommt dann der Bedarf, fallen ihnen zuerst die Namen ein, die sie schon kennen. Die Marketingforschung nennt das die 95:5-Regel (Prof. John Dawes, Ehrenberg-Bass Institute, 2021).


VIER GRÜNDE, WARUM DER MITTELSTAND SICHTBAR SEIN MUSS.

1. Vertrauen entsteht vor dem ersten Gespräch.

Wer Sie nicht kennt, informiert sich. Ein gepflegter Auftritt mit echten Einblicken, Gesichtern und Projekten schafft Vertrauen, bevor Sie ein Wort gewechselt haben. Ein leerer oder fehlender Auftritt wirft dagegen Fragen auf.


2. Recruiting beginnt im Feed.

Fachkräfte und Auszubildende bewerben sich nicht mehr einfach auf eine Anzeige. Sie schauen sich an, wie ein Arbeitgeber tickt: Wer arbeitet da? Wie ist die Stimmung? Würde ich da hinpassen? Wer hier nichts zu zeigen hat, verliert Bewerber:innen an Unternehmen, die es tun.


3. Entscheider sind auch nur Menschen.

B2B-Entscheidungen werden nicht von Firmen getroffen, sondern von Personen. Und die lassen sich von Geschichten, Haltung und Persönlichkeit genauso beeindrucken wie jeder andere Mensch.

Gartner hat dazu festgestellt: B2B-Käufer binden sich fast dreimal so häufig stark an eine Marke, wenn sie für sich persönlich einen Nutzen sehen – nicht nur einen funktionalen.

Gerade der Mittelstand hat hier einen Vorteil gegenüber Konzernen: echte Gesichter, kurze Wege, Inhaber:innen mit Profil. Quelle: https://www.gartner.com/en/documents/5638391


4. Auch die KI schaut rein.

Immer mehr Menschen fragen ChatGPT oder den Google KI-Modus, wenn sie einen Dienstleister, Zulieferer oder Arbeitgeber suchen. Diese Systeme empfehlen nur, was sie im Netz finden. Wer keine Inhalte hat, existiert für sie nicht.


Fragen, die Sie sich stellen sollten:


Und: Würden Sie bei sich selbst anfragen, wenn Sie nur das über sich wüssten?


EIN SCHMUTZIGES FENSTER IST SCHLIMMER ALS GAR KEINS.

Jetzt kommt der Teil, den viele unterschätzen.


Stellen Sie sich ein Restaurant vor mit staubigen Scheiben, einer verblichenen Speisekarte vom letzten Sommer und einem Schild „Bald wieder für Sie da“. Vielleicht wird drinnen sogar gekocht. Aber niemand glaubt es. Man geht weiter.


Genau so wirkt ein Instagram-Account, dessen letzter Post von 2023 stammt. Oder eine LinkedIn-Seite mit drei Beiträgen im Jahr, davon zwei Weihnachtsgrüße. Diese Kanäle sagen nicht: „Wir sind gerade zu beschäftigt.“ Sie sagen: „Hier passiert nichts.“


Deshalb gilt: Social Media ist kein Projekt, das man einmal macht. Es ist ein Fenster, das man jeden Tag putzt. Ein Kanal, der nicht gepflegt wird, schadet mehr, als wenn es ihn gar nicht gäbe.


Doch Regelmäßigkeit allein reicht nicht.


Jede:r kennt dieses eine Restaurant: Pizza, Sushi, Schnitzel, Currywurst und vegane Bowls, alles auf einer Karte. Es kann alles ein bisschen und nichts richtig. Man geht einmal hin und nie wieder, weil niemand weiß, wofür es eigentlich steht.


So sehen viele Social-Media-Kanäle im Mittelstand aus: heute ein Messefoto, morgen ein Geburtstagsgruß ans Team, übermorgen ein Produktbild, dann drei Wochen Pause. Fleißig, aber beliebig.


Regelmäßig posten heißt, das Fenster zu putzen. Die Strategie entscheidet, was man durch das Fenster sieht. Eine gute Social-Media-Strategie beantwortet vier Fragen, bevor der erste Post entsteht:

Wen wollen wir erreichen? Kunden, Bewerber:innen, Partner? Jede Zielgruppe braucht eine andere Ansprache.

Was soll passieren? Anfragen, Bewerbungen, Bekanntheit? Ohne klares Ziel lässt sich kein Erfolg messen.

Wofür stehen wir? Zwei, drei klare Themen statt eines Bauchladens.

Wo und wie oft? Die richtige Plattform im richtigen Rhythmus statt überall ein bisschen.


Der Unterschied ist einfach:



DER EHRLICHE TEIL.

Nicht jedes Unternehmen muss auf jede Plattform. Nicht jede:r Mittelständler:in braucht TikTok, und nicht jeder Handwerksbetrieb braucht einen Podcast. Wer nur postet, um zu posten, verbrennt Zeit und Geld. Die gute Nachricht: Meist reichen ein oder zwei Kanäle, die dafür richtig bespielt werden.


Sie stellen auch keinen Koch nur für einen Abend ein.


Gute Küche entsteht nicht an einem Abend. Sie entsteht durch Routine, feste Abläufe und ein Team, das die Gäste kennt. Genauso funktioniert Social Media.


Deshalb arbeiten wir mit unseren Kunden nicht projektweise, sondern dauerhaft:


Regelmäßigkeit: Die Algorithmen belohnen Konstanz, nicht Aktionismus.

Lernkurve: Nach drei Monaten wissen wir, was Ihre Zielgruppe wirklich anspricht. Danach wird es mit jedem Monat besser.

Kein Ausfall: Urlaub, Krankheit, Messestress – Ihr Fenster bleibt trotzdem sauber.

Strategie und Umsetzung aus einer Hand: Wir posten nicht nur, wir geben den Takt an.

Planbare Kosten: Ein fester Rahmen statt Überraschungsrechnungen.



IHR NÄCHSTER SCHRITT.

Wer Lust hat, sein eigenes Fenster auf Vordermann zu bringen, bekommt in der nächsten Ausgabe unseres Newsletters die Social-Media-Strategie auf einer Seite. Das ist die Vorlage, mit der wir bei neuen Kunden starten, und es gibt sie nur dort. ➡️ Jetzt Newsletter abonnieren


Sie wollen nicht warten und lieber direkt wissen, was man gerade durch Ihr Fenster sieht? Dann lassen Sie uns sprechen. Im Erstgespräch schauen wir gemeinsam auf Ihre Kanäle und sagen Ihnen ehrlich, wo Sie ansetzen sollten.

➡️ Erstgespräch vereinbaren


Herzliche Grüße aus Braunschweig.

Ihre Marina Rosenkiewicz




Zu sehen ist Marina Rosenkiewicz, Creative Assistant von neo.says.miau., die vor einer Wand lehnt und in die Kamera lächelt. Sie trägt einen weißen Pullover und hat die Haare hochgesteckt.




 
 
 

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