Themen, die Sie 2026 angehen sollten.
- Marina Rosenkiewicz

- vor 4 Tagen
- 4 Min. Lesezeit

Im letzten Newsletter haben wir darüber gesprochen, was 2026 wichtig wird.
Jetzt geht’s an die Umsetzung.
Der Jahresstart ist für uns immer auch ein Moment zum Sortieren:
Was lassen wir?
Was schärfen wir?
Und wo benötigen wir neue Perspektiven, um unserer Kundschaft weiterhin echten Mehrwert zu bieten?
Momentan begegnet uns eine Beobachtung immer häufiger:
Social Media fühlt sich für viele Unternehmen anstrengender an, als noch vor ein paar Jahren.
Die organische Reichweite sinkt, Feeds werden voller, Inhalte austauschbar.
Gleichzeitig verschieben sich Plattformen weiter in Richtung Entertainment, Kurzvideo und Dauerbeschallung.
Das führt zwangsläufig zu einer Frage, die viele nicht laut stellen, aber sehr präsent ist:
Lohnt es sich überhaupt noch, Zeit und Energie in Social Media zu investieren?
Unsere Antwort darauf:
Social Media ist schwieriger geworden. Sichtbarkeit entsteht nicht mehr nebenbei. Relevanz muss erarbeitet werden. Ohne klare Strategie bleiben organische Erfolge heute selten zufällig.
Gleichzeitig hat sich die Rolle von Social Media verändert.
Es ist weniger Reichweitenmaschine und mehr Beziehungsraum geworden. Ein Ort, an dem Haltung sichtbar wird, Dialog entsteht und Marken erlebbar werden. Zumindest, wenn Sie bereit sind, Fokus und Ressourcen zu investieren.
Genau daraus ergeben sich für uns Themen, die Unternehmen 2026 angehen sollten.
Drei strategische To-do's stehen für uns (und viele Unternehmen) ganz oben auf der Liste.
3 STRATEGISCHE TO-DO'S FÜR 2026. DIREKT UMSETZBAR.
1 >> SOCIAL MEDIA NICHT NUR BETREIBEN. SONDERN STRATEGISCH POSITIONIEREN.
Social Media ist 2026 längst mehr als ein zusätzlicher Marketingkanal. Für viele Menschen ist es der erste Kontaktpunkt mit einer Marke. Der schnellste Weg zu einer Antwort. Und oft auch der Ort, an dem Erwartungen entstehen oder enttäuscht werden können.
Trotzdem läuft Social Media in vielen Unternehmen noch immer „nebenbei“.
Zuständigkeiten sind unklar, Entscheidungen dauern, Antworten bleiben liegen. Das ist kein individuelles Versäumnis, sondern ein strukturelles.
Zum Jahresstart lohnt sich deshalb eine grundlegende Entscheidung:
Welche Rolle soll Social Media im Unternehmen tatsächlich spielen?
Geht es primär um Sichtbarkeit?
Um Dialog?
Um Service?
Oder um eine bewusste Mischung – mit klaren Prioritäten?
Warum das so entscheidend ist:
Social Media ist kein neutraler Kommunikationskanal mehr. Jede Antwort, jeder Tonfall und auch jede Nicht-Antwort wwirkenöffentlich auf die Marke. Guter Service wird sichtbar. Schlechter auch. Wer Social Media weiterhin nur betreibt, statt es bewusst zu positionieren, verschenkt Vertrauen.
,,Kundenservice sollte nicht nur eine Abteilung sein, sondern das gesamte Unternehmen.“ - Samsmedia
2 >> ERFOLG NEU DEFINIEREN. VOM KUNDENNUTZEN AUS GEDACHT.
Reichweite war lange der einfachste Beweis für Erfolg.
Sie ist leicht messbar und gut vergleichbar. Aber inzwischen wenig aussagekräftig.
2026 entscheidet sich Erfolg im Social Media nicht mehr primär in Zahlen, sondern im Erleben.
Die entscheidende Frage lautet nicht:
Wie viele Menschen haben wir erreicht?
Sondern:
Was hat diese Reichweite bewirkt?
Fühlen sich User informiert?
Abgeholt?
Ernst genommen?
,,Follower:innen sind nicht automatisch Community.’’ - t3n
Eine Neudefinition von Erfolg bedeutet nicht, Kennzahlen komplett abzuschaffen. Sie bedeutet, sie einzuordnen. Zu ergänzen. Und vom Kundennutzen her zu denken.
Das kann heißen:
>> Reaktionszeiten stärker zu gewichten
>> Dialoge höher zu bewerten als Klicks
>> Wiederkehrende Interaktionen ernster zu nehmen als einmalige Peaks
Wer Erfolg so versteht, trifft strategisch bessere Entscheidungen und investiert gezielter statt lauter.
3 >> KI KANN BESCHLEUNIGEN, ABER NICHT ENTSCHEIDEN.
KI ist 2026 im Social-Media-Alltag angekommen.
Texte, Ideen, Visuals. Sie lassen sich schneller erstellen als je zuvor. Gleichzeitig erkennen User KI-Inhalte schnell und reagieren sensibel darauf.
Viele Unternehmen stehen deshalb vor einer neuen Herausforderung:
Nicht ob KI genutzt wird, sondern wie.
Denn KI kann viel, aber sie ersetzt keine Haltung, kein Gespür für Zielgruppen und keine echte Beziehung.
„A.I. kann zeitumspannten Fachleuten helfen, Ideen zu generieren und Arbeitsabläufe zu beschleunigen, aber es wird immer die Leithand eines menschlichen Redakteurs und Strategen benötigen, um Authentizität und Nuancen zu bringen. Egal wie fortgeschritten, A.I. fehlt zwei entscheidende Zutaten: Geschmack und menschliche Einsicht.“ - Observer
Sinnvoll eingesetzt kann KI unterstützen bei:
Recherche und Themenfindung.
Der Strukturierung von Inhalten.
Dem Sortieren von Ideen.
Ersten Textentwürfen.
Kritisch wird es dort, wo KI:
Die Tonalität vorgibt.
Dialoge übernimmt.
Service-Antworten ungeprüft ausspielt.
Beziehung simuliert, statt sie aufzubauen.
Oder anders gesagt: KI kann Prozesse beschleunigen, aber sie sollte Entscheidungen nicht ersetzen.
Strategie zeigt sich nicht darin, alles zu automatisieren, sondern darin, bewusst zu entscheiden, wo Technik hilft und wo Menschlichkeit zählt.
>> FAZIT
All diese Entscheidungen lassen sich nicht nebenbei umsetzen.
Sie benötigen Menschen, die Struktur schaffen, Qualität sichern und den Alltag zusammenhalten.

NEUE CREW-MEMBER: WILLKOMMEN, LIVIA & CELINA.
Gute Strategien brauchen gute Menschen.
Deshalb freuen wir uns sehr, unser Team weiter auszubauen.

Hallo Livia. Hallo visuelle Klarheit.
Als Visual Content Creatorin bei neo.says.miau. sorgt Livia dafür, dass Social Media nicht nur gedacht, sondern konsequent umgesetzt wird. Inhalte landen nicht irgendwo, sondern dort, wo sie hingehören. Sauber, konsistent und plattformgerecht.
Warum das für uns wichtig ist:
Gute Strategien verlieren an Wirkung, wenn der Content im Alltag zerfasert. Livia hält Formate zusammen, denkt in Reihen statt Einzelposts und sorgt dafür, dass Qualität nicht vom Zufall abhängt.
Kurz gesagt: Sie macht aus Ideen verlässlichen Content.
Schön, dass du da bist, Livia.

Neu im Team: Celina. Willkommen Struktur.
Als Social-Media-Managerin bei neo.says.miau. bringt Celina Ordnung in Komplexität. Sie strukturiert To-do's, hält Timings zusammen und sorgt dafür, dass Social Media nicht nur kreativ, sondern steuerbar bleibt.
Warum das für uns wichtig ist:
Je strategischer Social Media wird, desto entscheidender sind klare Abläufe, saubere Planung und Übersicht. Celina schafft genau diese Grundlage, damit Teams fokussiert arbeiten können und Kund:innen Verlässlichkeit erleben.
Excel ist für sie kein Selbstzweck, sondern ein Mittel, um den Überblick zu behalten.
Ziemlich gut, dass du jetzt Teil des Teams bist, Celina.
Kurz gesagt:
>> Livia sichert Qualität & Konsistenz im Content
>> Celina sichert Struktur & Verlässlichkeit im Alltag
Beides ist entscheidend, wenn Social Media nicht nur gut aussehen, sondern nachhaltig funktionieren soll.
ABSCHLUSS
2026 wird kein Jahr der Lautstärke. Es wird ein Jahr der Klarheit, der Entscheidungen und der Menschen dahinter.
Wenn Sie Ihre Social-Media-Strategie neu sortieren möchten oder Unterstützung bei der Umsetzung suchen, sprechen Sie uns gerne an.
Wir freuen uns auf den Austausch.
Wir freuen uns auf ein Jahr, in dem Klarheit, Fokus und konsequente Umsetzung zählen.
Damit senden wir herzliche Grüße an Sie.
Ihre
Marina Rosenkiewicz

























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